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Sonntag, 22. Januar 2017

Kilian spielt: "X-Wing Miniaturenspiel"




Mit Manöverrädern werden die Flugbahnen für jedes Schiff
pro Runde festgelegt. Die Spielmatte mit Weltraummotiv
gibt es als Zubehör extra zu kaufen.

Darum geht’s:
Fantasy Flight Games ist im Besitz der Lizenz für Miniaturenspiele, Kartenspiele und Rollenspiele im Star-Wars-Universum und hat im September 2012 mit der Veröffentlichung von X-Wing begonnen. Beim X-Wing Miniaturenspiel treten 2 Spieler gegeneinander an und verkörpern eine der drei wählbaren Fraktionen: Imperium, Rebellen oder Abschaum/Gesetzlose. Jeder Spieler kontrolliert Raumschiffe aus der gewählten Fraktion und stellt sich für jedes Spiel seine Flotte daraus zusammen. Ziel ist es, den Gegner auf einer festgelegten Spielfläche (meist 90x90 cm) mit geschickten Flugmanövern und Feuerkraft zu zerstören. Alternativ dazu gibt es verschiedene Szenarios, die ein ergänzendes Spielziel vorgeben, wie z. B. das Begleiten und Beschützen eines Senators. 



Zwei TIE-Fighter und ein M3-A-Abfangjäger sind einem YT-Frachter der Rebellen dicht auf den Fersen

Gaming Experience:
In den Sichtfenstern sind normalerweise
die Flugzeuge zu sehen

Auch ein Tabletop-Neuling wie ich einer war, kann hier schnell und leicht einsteigen. Mit der Grundbox (mittlerweile in zwei Varianten erhältlich), erhält man einen X-Wing sowie zwei TIE-Fighter und kann sofort losspielen. Mit zahlreichen Erweiterungen, sogenannten Expansionswellen, kann die eigene Flotte stetig vergrößert werden. Hier erwirbt man nicht nur ein neues Schiff, sondern auch verschiedene Ausstattungskarten, die wiederum auch bei anderen Schiffen Verwendung finden können. Besitzt man im Laufe der Zeit eine ordentliche Auswahl, muss vor jeder Partie festgelegt werden, mit wie viel Kommandopunkten gespielt wird. Jedes Schiff bzw. jeder Pilot kostet Kommandopunkte, ebenso die Ausrüstungskarten. Die Höhe der Kommandopunkte gibt auch die Dauer einer Partie vor: 30 bis 40 Kommandopunkte dauern etwa 30 Minuten, ca. 100 Kommandopunkte bis 2 Stunden.

Rebellenflotte
Der E-Wing (oben) hat bereits
zwei Treffer einstecken müssen
Imperiumflotte
Bei Treffern werden
erst Schildmarker
(blau) entfernt
Ganz unten liegen zwei Regelkarten, die einen Sachverhalt kurz und kompakt erklären
Die Modelle sehen großartig aus, sind komplett zusammengebaut und bemalt (und können also auch dekorativ in der Vitrine stehen). Die geheime Flugplanung mit Manöverrädern für jedes Schiff verleiht dem Spiel eine spürbare taktische Komponente, gleichzeitig ein Spannungselement, ob man bei der Gegnereinschätzung richtig gelegen hat. Beim Angriff und Ausweichen kommen entsprechende Würfel ins Spiel und immer wenn gewürfelt wird, entscheidet letztendlich auch einfach Glück oder Pech. Das kann bei allen vorherigen Bemühungen bei der Flottenzusammenstellung und Flugplanung durchaus hin und wieder frustrierend sein, trägt aber wegen der völligen Unberechenbarkeit auch zur Spannung bei.


Ausweichwürfel (grün) und Angriffswürfel (rot)
 
Fazit:
Auch wenn man kein routinierter „Vollblut-Tabletopper“ ist, aber das Star-Wars-Universum mag und gerne kompetitive Spiele spielt, ist man mit dem X-Wing Miniaturenspiel gut beraten. Die Grundbox gibt es zu einem erschwinglichen Preis, wie weit man dann noch in das Spiel investieren will, bleibt jedem selbst überlassen und ist völlig zwanglos. Nennt man eine größere Schiffsauswahl sein Eigen, vervielfachen sich die Kombinationsmöglichkeiten und erhöhen den Wiederspielwert spürbar. Selbst nach einer grandiosen Niederlage fühlt man sich animiert, es noch einmal mit einer anderen Flottenzusammenstellung zu versuchen. Fly casual!
 
Manöverschablonen, Schussreichweitenmesser und
das Schadenskartendeck


Tipp: Für die zahlreichen Marker eignet sich zur Aufbewahrung
ein Kleinteilebehälter für Schrauben etc. aus dem Baumarkt

EDIT 31.01.17:
In der ersten Version des Spieleberichts stand, dass Schiffe aus der Fraktion "Abschaum/Gesetzlose" sowohl bei Rebellen als auch beim Imperium mitfliegen können. Das stimmt nicht, die Fraktionen dürfen grundsätzlich nicht gemischt werden. Allerdings kann hier eine Hausregel Abhilfe schaffen. Das Spiel ist übrigens ab 14 Jahre, spielt man allerdings mit nur ganz einfachen Schiffen ohne Sonderfähigkeiten und Ausrüstung und lässt einfach die empfindlichen Modelle weg (und verwendet nur die Standfüße) ist das Spiel auch für Kinder ab 10 Jahren gut geeignet!
 
Bilder + Text (c) Kilian Braun 2017
X-Wing ist ein Spiel von Fantasy Flight Games; alle Rechte vorbehalten

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