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Alle hier geschriebenen Texte (c) Kilian Braun 2009 - 2018 (wenn nicht anders angegeben)

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Samstag, 27. Januar 2018

Dungeons & Dragons 5 - Die Vorbereitung

Rollenspielsysteme gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Egal ob hochkomplex oder super simpel, fertige Welten oder universal einsetzbar - alle Settings der Phantastik werden bedient. Während hierzulande Das Schwarze Auge bzgl. Bekanntheit und Vermarktung dominiert und seinen Anfang in den 80gern hat, liegt der Ursprung des Tischrollenspiels noch weiter zurück. Gut zehn Jahre zuvor, 1974, erfanden Gary Gygax und Dave Arneson Dungeons & Dragons, welches heute als das erste Pen&Paper-Rollenspiel gilt. Es wurde kontinuierlich weiterbetrieben, wandelte sich über Advanced Dungeons & Dragons über DnD 3 und DnD 4 bis zur fünften Edition ab 2014. Nachdem ich mit DSA großgeworden bin und viele Abenteuer in Aventurien sowohl als Spieler, als auch Spielleiter erlebt habe, habe ich erst spät den Blick über den Tellerrand gewagt - und bin nicht enttäuscht worden. Call of Cthulhu, Macht und Schicksal, Gammaslayers und andere bekommen mittlerweile den Zuschlag, wenn Rollenspiel bei einem Spielabend auf dem Programm steht. Aber noch nie DnD gespielt zu haben - das geht nicht. Nun haben wir uns dieser rollenspieltechnischen Bildungslücke angenommen und starten mit einer Dungeons & Dragons-Kampagne.

Da ich hier zumindest vorerst nicht Spielleiter sein werde, brauche ich natürlich eine Spielfigur. Zunächst wird die Rasse ausgewählt, dann die Klasse. Inhaltlich bedient DnD die klassische High-Fantasy und hält nur wenig exotisches bereit. Voranschreitendes Alter sowie auch meine Tätigkeit als Autor haben wohl dafür gesorgt, dass ich mir sehr viel mehr Gedanken über die (mögliche) Story einer Figur mache, als früher. Wo sehe und spüre ich Inspiration für eine spannende Geschichte? Die Wahl der Rasse war erstaunlich schnell erledigt: Dragonborn hat mich sofort angesprochen, und obwohl ich noch kurz mit Dwarf geliebäugelt hatte, bin ich bei Dragonborn geblieben, zumal ich auch noch nie die Möglichkeit hatte, einen Drachenblütigen zu spielen.
Die Klassenwahl war etwas langwieriger. Die Gruppe brauchte eine kampffähige Figur, und nachdem mir reine Spellcaster für gewöhnlich nicht so liegen, kam mir das nur recht. Nach kurzer Sichtung der Möglichkeiten, Barbarian und Ranger klangen durchaus interessant, fiel meine Wahl auf Fighter, genauer gesagt: Eldritch Knight. Diese Spezialrichtung ist zwar erst mit Stufe 3 wählbar, hat mich aber sofort fasziniert.

Mein Dragonborn Fighter (Eldritch Knight) war ins Leben gerufen und ohne langes Tüfteln habe ich ihn mit Werten ausgestattet. Wichtiger war mir, wie gesagt, die Story, und da mir nicht nur DnD, sondern auch die Welt, in der wir spielen würden, fremd war, habe ich mich für eine bekannte Situation entschieden: Mein Charakter hat seine Erinnerung verloren. Er weiß nicht, wer er ist, wo er herkommt und was ihm bereits alles widerfahren ist. Noch nicht einmal seinen Namen wollte ich festlegen. Für eine angenehme und hoffentlich spannende Umsetzung im Spiel habe ich mir trotzdem etliche Charakterzüge und allgemein bzw. vage gehaltenen Fakten aus seinem Leben ausgedacht, die auf einzelnen Zetteln stehen. Sie sind über Farbmarkierungen in Kategorien unterteilt (Anfänge, Charakterisierung, ein großes prägenes Ereignis in der Vergangenheit) und beinhalten allgemeine Aussagen/Situationen/Wesenszüge hierzu, aber auch einzigartige Wendungen: Einzelne Gegebenheiten liegen in zwei bzw. drei Versionen vor (positiv, neutral, negativ) - welche Version dieses Ereignisses gezogen wird, wird Zufall sein, und letzendlich auch die Gesinnung der Spielfigur vorgeben.

Ich werde also nicht nur DnD entdecken, sondern auch meine Spielfigur, und bin sehr gespannt, ob das funktioniert. Hier geht es zum Bericht der 1. Spielsitzung!

Was haltet ihr von der Idee mit den Erinnerungsfragmenten? Wie könnte man diese Spielmechanik ausweiten oder ergänzen? Was sind eure Erfahrungen mit DnD?
Schreibt mir gerne in den Kommentaren :)

Samstag, 20. Januar 2018

RPG-Blog-O-Quest #28: Jahresrückblick 2017

In der ersten RPG-Blog-O-Quest in 2018 von Greifenklaue wird sowohl zurück als auch nach vorne geblickt - eine schöne Kombination, finde ich, und ich werde die Fragen wie immer auch als Autor beantworten (soweit möglich).

1. Meine erste Spielrunde in 2018 war/wird ...
Die steht gleich am nächsten Wochenende bevor und ich freue mich darauf, wie schon lange nicht mehr auf eine Rollenspielsitzung: D&D 5e steht bei uns auf dem Programm, und ich kann endlich einen Haken auf meiner to-do-Liste bei dieser Position machen, denn tatsächlich habe ich noch nie D&D gespielt (Shame! *kling-kling* Shame! *kling-kling* Shame! *kling-kling* ... ). Mit besonderem Vergnügen bereite ich meinen Charakter hierfür vor. Es wird ein Dragonborn Eldritch Knight, für den ich mir bzgl. seiner Story etwas "interaktives" ausgedacht habe - Ich werde berichten ... :)

Als Autor habe ich die Zeit zwischen den Jahren genutzt und ich nach Absprache mit dem Verlag an eine Überarbeitung von Wulferan. Der dunkle Held gesetzt. Das hängt hauptsächlich mit der weiteren Veröffentlichungsplanung zusammen, zu der ich hoffentlich bald etwas bekanntgeben darf.

2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2017 in deiner Rollenspielrunde war ...
Nachdem bei uns auch oft Brettspiele wie Imperial Assault oder Kartenspiele wie Arkham Horror auf den Tisch kommen, sind die Rollenspielrunden weniger geworden. Am schönsten fand ich hierzu die Oneshot-Runde am Tabletop-Day 2017, bei der ich Dungeon Master war. Ich habe Pathfinder vorgestellt und eine recht große Spielergruppe mit mir teilweise fremden Personen in ein kurzes Abenteuer geworfen. Es hat super funktioniert und alle hatten Spaß, was mich sehr gefreut hat.

Als Autor war am einprägsamsten das Branchentreffen des PAN e. V. Es waren drei Tage wie in einer anderen Welt, unglaublich tolle Leute, interessante Themen und Gespräche - ich bin wirklich betrübt nach Hause gefahren, als es für mein Empfinden viel zu schnell vorbei war.

3. Welches Rollenspielprodukt hat dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut?
Für das Star-Wars-Rollenspiel kam das Regelwerk Macht und Schicksal heraus, mit dem es nun möglich ist, Machtanwender als Spielercharaktere zu erschaffen. Da dieses Rollenspielsystem derzeit zu meinen absoluten Lieblingen gehört, war das ein echtes Highlight, zumal die Regeln für die Machtanwendung ausgezeichnet sind und gut funktionieren.

Als Autor war ich stolz (und froh ...), mein nächstes Buch abschließen zu können. Es wird demnächst als E-Book erscheinen. Im Sommerurlaub habe ich "Ready Player One" mit Hochgenuss verschlungen und mich sehr gefreut, wieder einmal einen echten Pageturner für mich gefunden zu haben.

4. Welchen SC hast du am meisten in 2017 gespielt, welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern?
Hier kann ich nur wenig antworten. Da wir die Spieleabende mit den Brettspielen teilen, kommt Rollenspiel nur unregelmäßig dran, entsprechend machen wir öfter Oneshots mit wechselnden Figuren. An wen man sich da bei mir erinnert, müsste ich eigentlich meine Mitspieler fragen. :)

5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum?
Eine Runde nicht, allerdings ein Produkt. Wir haben uns das RPG-System Lone Wolf angesehen und ausprobiert, weil ich hierzu als Gastautor für die Teilzeithelden einen Ersteindruck-Artikel schreiben sollte. Die Spielmechanik hat uns nicht überzeugt, ebenso war wenig Varianz bzgl. der Charakterwahl möglich - es hat uns nicht zu einem weiteren Spielversuch animiert. Zeitverschwendung war es dennoch nicht, sondern eine weitere Erfahrung.

Bonusfrage: Welchen Random-Blog-Encounter wirst du zuerst erledigen?
Heraus kam bei mir "Spielst du auch Computerspiele?" Anwort: Na klar :). Aus Zeitgründen viel weniger, als früher, aber dann doch immer wieder. Erst kürzlich habe ich die PS4 wieder entstaubt und Horizon: Zero Dawn begonnen. Ich hatte mal wieder Lust auf ein Open-World-Spiel und bin bislang nicht enttäuscht worden. Ein tolles, originelles Setting zusammen mit einer fundierten Story - klasse!


Das war's mit dieser Blog-O-Quest.
Ich hoffe, es war interessant für euch zu lesen!







Montag, 1. Januar 2018

Guten Start ins Jahr 2018!

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Jahr 2018!
Bei mir daheim war an Silvester "Game Night" angesagt - wie habt ihr den Jahreswechsel verbracht?

Die Sternenfahrer von Catan

Die Akte Whitechapel

Mysterium

Eldritch Horror