Hausordnung

Willkommen, Reisender!
Schön, dass du da bist! Gehörst du zu zum gemeinen Volk tritt einfach ein, sieh dich um und habe eine gute Zeit. Gehörst du zur Garde des Ordens der DSGVO, wirst du wohl das hier suchen:

Alle hier geschriebenen Texte (c) Kilian Braun 2009 - 2018 (wenn nicht anders angegeben)

Verantwortlicher für diese Seite:

Kilian Braun
c/o AutorenServices.de
König-Konrad-Str. 22
36039 Fulda
E-Mail: kilian.braun(a)gmx.net


Genug der Vorrede! Viel Spaß im Nerd Inn :)

Freitag, 30. März 2018

Painting Minis: der Anfang

Zu jedem klassischen Tabletop Game, aber auch bei einigen Brettspielen, gehören formschöne Miniaturen. Oftmals sind sie unbemalt, denn das Bemalen der "Minis" ist Teil des Hobbys. Lange habe ich dieses Thema mit sorgenvollem und auch neidischem Blick umkreist, denn toll fand ich es schon immer, aber würde ich das auch hinbekommen? Das wollte ich jetzt herausfinden.

Das Spiel Warhammer Shadespire war schließlich der Anstoß, mich mit dem Bemalen von Miniaturen auseinanderzusetzen. Ich wollte mir neben Brett- und Kartenspielen ein "echtes" Tabletop-Game zulegen, und bin dann doch bei einem Hybrid gelandet: Warhammer Shadespire verbindet perfekt Tabletop Feeling mit einer Bordgame Mechanik und hat zudem eine angenehm kurze Spieldauer pro Partie (ca. eine Stunde). Hinzu kommt Deckbau im Vorfeld, und während des Spieles neben Taktik und Strategie auch Würfelglück - rundum eine gelungene, wunderbare Mischung. Einer der wichtigsten Punkte bei einem Tabletop Game sind hochwertige Miniaturen, und hier muss sich Warhammer Shadespire nicht verstecken. Die Miniaturen sind leicht zusammenzubauen, individuell und mit vielen Details gestaltet - aber eben unbemalt. Um erste Erfahrung mit dem Bemalen von Miniaturen zu sammeln, habe ich mir allerdings zunächst andere Minis vorgenommen. Die Spielfiguren von Descent sollten meine Lehrlingsobjekte für die ersten Gehversuche werden.

Die Farben

Bei den Herstellern von Farben bin ich schnell bei Army Painters und Citadell hängengeblieben, da beide kostengünstige Einsteigersets anbieten und man nicht einzelne Farben aussuchen muss (und ein hundertteiliges Farbset ist für den Anfang für mich irgendwie zu viel). Vor dem Bemalen ist eine Grundierung notwendig, damit die Farben haften und nicht abblättern. Hier habe ich mir die praktischen Sprühdosen von Citadell zugelegt (in Weiß und Standard Mechanicus Grey).




Die ersten Schritte

Ok, ich gebe zu, ich hatte echt Schiss, dass ich es komplett verhunze. Daher also die Descent-Minis als Versuchsobjekte, denn obwohl ich das Spiel mag, könnte ich damit leben, wenn diese Figuren eben "versaut" sein würden. Zunächst habe ich mir einige Erklär-Videos auf YouTube angesehen (hierzu gibt es reichlich), um wenigstens eine kleine Anleitung zu haben. Nach der Grundierung (das hatte schon mal geklappt wie gewünscht), wurde es spannend. Aber alle Sorge war unbegründet, ich kam viel besser zurecht, als ich befürchtet hatte. Entscheidend war der deutliche Hinweis in vielen Videos, dass man eben einfach beginnen und üben müsse, und mit jeder Miniatur dazulerne. Und so war es auch. Manche Farben bzw. Farbmischungen sahen auf der Miniatur anders aus, als gedacht (zum Beispiel ist mir die grüne Hautfarbe einer Orkfrau zu dunkel geworden) und auch beim Quick Shade wurde mir erst nach der ersten Anwendung bewusst, dass es auch da verschiedene gibt (Strong Tone, Soft Tone, Dark Tone etc.) und wenn eine helle Rüstung hell bleiben soll, ist Dark Tone nicht die richtige Wahl ...
Nach und nach sind die Descent-Figuren farbig geworden und ich bin mit dem Ergebnis trotz aller kleineren Patzer sehr zufrieden. Diese Figuren sind recht klein und auch vom Detailgrad her nicht so hochwertig wie die Minis von Warhammer Shadespire, also sollte ich mich mit denen sogar etwas leichter tun.



Nachdem ich mit den Descent-Figuren fertig war, konnte ich mich an mein Primärziel wagen: die Warhammer Shadespire Minis. Jetzt zählte es, die wollte ich so gut wie möglich bemalen. Ich habe weitere Farben gekauft, neue Pinsel, und auch einen Citadell Painting Handle, um bestens ausgestattet zu sein. Und trotzdem ...

Wie es mir mit der ersten Warband (Steelheart's Champions) erging, wie ich mit ihnen in das schlimmste alle erdenklichen Fettnäpfchen getreten bin, und wie ich es dann doch noch retten konnte, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag zu "Painting Minis". :)

Bemalt ihr Miniaturen? Zeigt mir gern eure Bilder!

Donnerstag, 22. März 2018

Leipziger Buchmesse 2018 - Von tollen Bookpeople und Wintereinbrüchen

Nachdem ich letztes Jahr nur Tagesgast bei der LBM17 war, und das sehr bedauerte, habe ich mir für dieses Jahr Donnerstag bis Samstag für die Leipziger Buchmesse 2018 Zeit genommen, und sollte nicht enttäuscht werden. Von supertollen Begegnungen und Gesprächen über Wintereinbruch und Zugchaos wurde mein Messebesuch zum echten Abenteuer.


"Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Tür hinauszugehen.
Du betrittst die Straße, und wenn man nicht auf seine Füße aufpasst,
weiß man nicht, wohin sie einen tragen."

Die Anreise verlief zunächst nach Plan und hielt sogar eine angenehme Überraschung bereit: Ich hatte vergessen, dass ich damals beim DB-Ticketkauf offenbar ein günstiges 1.-Klasse-Ticket erwischt habe und konnte mich über einen sehr komfortablen Platz im Zug freuen. Beim Bahnhof Erfurt gab es jedoch einen Zwischenfall: Schräg vor mir saß ein älteres Ehepaar, und der Mann brach in seinem Sitz zusammen und war nicht mehr ansprechbar. Während die umliegenden Fahrgäste sich um ihn gekümmert haben, bin ich losgehetzt, um das Zugpersonal zu informieren. Die Ersthelfer waren dann auch schnell vor Ort, wie auch ausgerufene Ärzte unter den Fahrgästen. Es wurde natürlich auch der Notarzt informiert - nur der kam nicht. Erst nach mehrmaligem Alarmieren und guten 40 Minuten später waren Sanitäter am Zug. Der Mann war zum Glück längst wieder ansprechbar, aber wenn es sich um einen Schlaganfall oder Herzinfarkt gehandelt hätte - nicht auszudenken. Der Zug hatte infolgedessen fast eine Stunde Verspätung, aber nicht mal im Ansatz kam Unmut darüber bei mir auf. Während die Fahrt für das Ehepaar statt in Berlin im Krankenhaus endete, konnte ich weiterfahren und kam gut in meinem Hotel an.



PAN-Starter-Kit
Ich habe es sogar noch pünktlich zu meinem Standdienst von 14-17 Uhr in der Phantastik-Autoren-Lounge geschafft, und konnte rundum zufrieden sein. Das erste "Hallo" mit bekannten Gesichtern war wunderbar und dieser Effekt sollte die nächste Zeit anhalten. Je mehr man sich kennt, desto schöner wird es, und es kommen immer weitere neue, intressante Leute hinzu. Den Donnerstag habe ich ruhig und früh ausklingen lassen, denn am Freitag hatte ich mir ein straffes Programm zurecht gelegt. Über die kühlen Temperaturen und vereinzelten Schneeflocken habe ich mir zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken gemacht ... In Delitzsch bin ich im Restaurant "Zur Schloßwache" eingekehrt. Allein in einer Ecke sitzend hätten nur noch Pfeife und Umhang gefehlt, um mich wie Aragorn im "Tänzelnden Pony" zu fühlen.




LBM Goes Winter

Am Freitag war ich pünktlich zu Messebeginn da, denn gleich um 10:30 Uhr ging es zu einem Vortag zum Thema "Netzwerken". Es war sehr informativ und ich war zufrieden, soweit alles gut zu machen. Netzwerken war zu Beginn meiner Reisetätigkeiten im Rahmen der Schriftstellerei absolutes Neuland für mich, und entsprechend unsicher habe ich mich Anfangs gefühlt. Aber es gelingt mir immer besser und es macht richtig Spaß. Weiter gings im Programm mit den Themen Selfpublishing, Social Media und Book Marketing. Tja, und dann war es schon später Nachmittag ... Den Rest des Tages bis zum Messeschluss habe ich in der Phantastik-Autoren-Lounge verbracht, und bin dann diesmal
Morrison's Irish Pub
Richtung Innenstadt gezogen. Das Schneegestöber wurde übrigens immer mehr, aber auch da war ich immer noch ruhig ... Für den Freitag Abend hatte ich mir vorgenommen, einen Irish Pub in Leipzig aufzusuchen, und Nahe dem Hauptbahnhof befand sich das Morrison's. Irgendwie habe ich es versäumt, zu fragen, wer noch Interesse hätte, also habe ich es einfach mal über Twitter unter dem Hashtag #lbm18 versucht - und prompt hat sich jemand gemeldet. Sebastians Hotel war nicht weit und er wollte sowieso dorthin, weil dort die Veranstaltung #9lesen stattfand (das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm). Die war jedoch schnell voll und wir haben keinen Platz mehr bekommen, also sind wir an der Bar gelandet. Dort neben uns sind wir mit Hannah ins Gespräch gekommen, und Hannah ist niemand Geringeres als die Erfinderin von monstermotivation.de - was für ein Zufall! Auch wenn wir die Lesung verpasst haben, hatten wir einen super Abend zusammen und ohne Probleme bin ich noch mit dem Zug nach Delitzsch (etwas auserhalb von Leipzig) gekommen. Aber der nächste Tag, der Samstag und auch mein Heimreisetag, wurde zur Zerreißprobe.

Nach einer guten, letzten Nacht im Hotel und einem angenehmen Frühstück bin ich mit Sack und Pack durch reichlich Neuschnee und frostiger Kälte zum Bahnhof in Delitzsch. Dort stand ein Zug, allerdings nicht der, den ich nehmen wollte, sondern noch der vorherige. Denn: Es ging nichts mehr. Zusammen mit anderen Fahrgästen, die auch zur Messe wollten, haben wir uns ein Taxi genommen und sind dann mit einiger Verzögerung dort gut angekommen. Ich hatte wieder Standdienst und mit jedem, der es zur Messe geschafft hatte, wuchs meine Panik. Weder Regionalzüge, S-Bahnen noch Fernverkehr konnte fahren. Der Leipziger Hauptbahnhof war zeitweise komplett gesperrt, und für heute Abend stand eigentlich meine Heimfahrt an. Die Lage schien sich nicht zu entspannen und somit musste ich meinen letzten Messetag leider frühzeitig abbrechen. Gegen 13:30 Uhr hatte ich das Gefühl, lieber jetzt schon zum Hauptbahnhof zu fahren, denn ich hatte den Eindruck, dass ich froh sein konnte, überhaupt noch irgendeinen Zug Richtung München zu erwischen. Am Leipziger Hauptbahnhof war natürlich Chaos und nach zwei Stunden Warten im Reisezentrum der DB wurde mir ein Zug genannt, der zufällig in 5 Minuten nach München fährt. "Wenn Sie da mitkommen, empfehle ich Ihnen den zu nehmen", hieß es und schon bin ich losgehetzt. Tatsächlich kam der Zug und fuhr Richtung Süden! In Erfurt gab es nochmal kurze Hektik, da man in einen anderen Zug umsteigen konnte, der über Nürnberg nach MUC fuhr, nicht wie der bisherige über Frankfurt, und somit gute zwei Stunden schneller war. Dann aber war alles gut, und ich war wirklich froh, es nach Hause ohne weitere Zwischenfälle geschafft zu haben. Die Hashtags #LBMGoesWinter und #Apokaleipzig hatten übrigens Hochkonjunktur ...

Mein Fazit:
Es war eine großartige Messe mit vielen tollen Begegnungen und Eindrücken, und sie hat auch mein schriftstellerisches Stimmungstief zwar nicht gänzlich, aber doch deutlich abfangen können. Nächstes Jahr werde ich sicherlich wieder hinfahren, diesmal aber bitte #LBMGoesSommer! :)

 

Donnerstag, 8. März 2018

RPG-Blog-O-Quest #30: Abenteuer

Die RPG-Blog-O-Quest Nummer 30 für den März 2018 wird von jaergers.net veranstaltet und dreht sich um das Thema "Abenteuer".

Es geht los mit einem kurzen warm-up:
  • mein letzter Charakter: Dragonborn Fighter
  • mein letztes Abenteuer: homebrew
  • mein letztes System: D&D 5. Edition

Und jetzt kommen die Fragen:

1. Ich empfinde ____ Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot Abenteuer bzw. eine einzelne Spielrunde, weil _____.
Da muss ich zwischen früher (ich war jung und schön) und heute (ich bin nur noch schön) unterscheiden. In jungen Jahren kam es schon mal vor, dass wir um 15 Uhr begonnen und um 3 Uhr nachts aufgehört haben (mit Pause zum Pizzamampfen). Heute schaffe ich so einen Marathon wohl nicht mehr bzw. es wäre mir auch zu viel. Ich empfinde ca. 4 Stunden als ideale Dauer.

2. Ich wünsche mir ein Abenteuer, in dem ____, _____ und ____ vorkommt, denn ____.

Action! Plot twist! Episches Finale!

Für eine Geschichte, die durch ein Rollenspiel erleb- und beeinflussbar sein soll (sandboxing vs. railroading) gelten etwas andere Maßstäbe, als für eine reine Erzählung (z. B. Romane, Kurzgeschichten, Novellen). Als Spieler will ich aktiv sein, Proben würfeln, Fertigkeiten und Ausrüstung einsetzen, mit meinen Mitspielern und NSC interagieren, und dafür muss ein Abenteuer genügend Raum und der DM genügend Zeit bieten. Ich fasse das mal unter dem Oberbegriff "Action" zusammen, auch wenn es das nicht ganz trifft. Hier ist nicht nur das Kämpfen gemeint, sondern auch Nachforschungen in einer Stadt, Überleben in der Wildnis oder Hindernisse überwinden.

Für Abenteuer wie auch Romane gleichermaßen interessant sind "Plot twists", wenn sie wohl überlegt und dosiert eingesetzt werden. Der vermeintliche Auftraggeber entpuppt sich als Schurke (Klassiker), ein genannter Ort existiert gar nicht, es handelt sich nicht um einen Mord, sondern um ... Jemand ist nicht entführt worden, sondern hat es nur so aussehen lassen, weil ... Immer, wenn die Geschichte einen (hoffentlich) unerwarteten Verlauf nimmt, wird es spannend, wenn es gut gestaltet ist. Zu offensichtliche Twists sind keine, die Klassiker locken nur noch ein müdes Lächeln hervor, und wenn der Twist vom Twist vom Twist erfolgt, wird es nervig.

Wenn ein Abenteuer drei- bis vier Spielabende in Anspruch genommen hat, finde ich ein episches Finale schön. Die losen Enden der Geschichte werden aufgegriffen und zu einem Abschluss gebracht, der große Schurke wird endlich gestellt und in einem gewaltigen Kampf mit vereinten Kräften besiegt, oder in einer groß angelegten Tagung können Beweise und Zeugen den Landesherren einer schändlichen Tat überführen. Was in der Abenteuermitte alles passiert, wird man nicht unbedingt mehr im Detail wissen, aber der Einstieg und insbesondere der Schluss bleibt im Gedächtnis und wird die Erinnerung an das Gesamterlebnis prägen. Hier ist also meiner Erachtens nach besonderes Augenmerk darauf zu legen. Wenn das Ende enttäuschend, lahm oder unvollständig ist, wird das gesamte Abenteuer als eher mau in die Spielrundenchronik eingehen.

3. Welchen (eher unbekannten) Film möchtest du gerne einmal als Abenteuer nachspielen, bzw. in ein Abenteuer verwursten und warum? Hast du das vielleicht sogar schon gemacht und wie waren dann die Erfahrungen damit?
In weiter Ferne meiner DSA-Vergangenheit habe ich das glaube ich mal gemacht, kann mich aber beim besten Willen weder an den Film erinnern, noch daran, wie es damals funktioniert hat. Grundsätzlich ist es eine reizvolle Idee, allerdings sollte meiner Meinung nach darauf geachtet werden, dass der ausgewählte Film nicht 1:1 kopiert und nacherzählt wird, das wäre vermutlich langweilig (wenn der Film bekannt ist). Als Grundidee bzw. Rahmen wiederum kann es gute Impulse für ein eigenes Abenteuer setzen.

Ich würde gerne "Blade Runner" einmal als Abenteuerplot bzw. Idee verwenden. Benötigt wird natürlich ein Sci-Fi-Rollenspielsystem als Basis, zu dem das düstere Setting des Films als Grundlage passt. Mit dem Aspekt der Replikanten ließe sich wunderbar spielen (siehe oben plot twist) - huch, jetzt würde ich mich am liebsten gleich dransetzen, und etwas pitchen! Wer spielt dann mit? :)

4. Der Einstieg in ein Abenteuer ist oftmals recht abgeriffen (die Erbschaft des unbekannten Stiefonkels schwiegermütterlicherseits ...). Wie sah der beste Einstieg in ein Abenteuer aus, den du (mit-)gemacht hast?
Ähnlich dem Schluss gilt dem Anfang/Einstieg gesteigerte Aufmerksamkeit, aber es ist wirklich schwer, nicht in die abgenutzten Klassiker abzurutschen. Mein schönster Einstieg ist mir als DM gelungen, als ich eine Hälfte der Spielercharaktere in eine Taverne gelotst hatte (der vermeintliche Standardeinstieg schien stattzufinden), und dann aber den Schankraum als "komplett überfüllt" beschrieben habe. Sie mussten sich also an einen Tisch dazusetzen - und das war dann die andere Hälfte der zukünftigen Abenteurergruppe. Ich erinnere mich an breites Grinsen und wohlwollendes Kopfnicken, es schien also damals gefallen zu haben.

5. Wenn es einen Publikumspreis für ein Abenteuer gäbe, würde ich meine Stimme für ____ von ____, denn ____.
Da gibt es so manche, die sich hier bei mir um den ersten Platz streiten. "Die Phileasson-Saga" von Bernhard Hennen finde ich als Gesamtgeschichte großartig, allerdings ist hier starkes railroading aktiv. "Die Schlacht in den Wolken" von Anton Weste (Band I der Jahr-des-Feuers-Kampagne) finde ich einen bombastischen, grandiosen Auftakt. Der Ablauf ist zwar ebenfalls stark gescriptet, aber das fällt als Kampagnenauftakt hier nicht so ins Gewicht. Wunderbar sind die unzähligen Anspielungen und Verknüpfungen zu vergangenen Abenteuern: Wenn man also wie vorgesehen altgediente Helden des Landes ins Rennen schickt, können die in die wichtigsten Kreise aufsteigen. Das wiederum wirkt aber auch nur, wenn man tatsächlich mit langer Vorarbeit sich durch die Eckpfeiler der aventurischen Abenteuer gearbeitet hat.

Daher würde meine Wahl auf "Das Jahr des Greifen" von Bernhard Hennen fallen. Hier wird eine umfangreiche und abwechslungsreiche Geschichte erzählt, die sich mit wenig Aufwand auch aus der streng durchgetakteten aventurischen Geschichte herauslösen lässt, und somit universell spielbar ist. Hier sind eigentlich für mich alle genannten Punkte aus Frage 2 enthalten - wer "Das Jahr des Greifen" nicht kennt, muss es unbedingt einmal erleben!

Bonusfrage:
Welches System möchtest du unbedingt in diesem Jahr einmal auf einer Convention ausprobieren bzw. wäre vielleicht sogar den Besuch einer Convention wert?
Ich würde gern "7te See" einmal ausprobieren. Ich habe sogar das Regelwerk daheim und finde das Mantel-und-Degen-Setting sowie das Regelsystem recht interessant, allerdings bräuchte ich einen Spieltest, um hier ein endgültiges Urteil fällen zu können. Spielrunden gibt es auf jeder Convention, bislang trifft für mich die FeenCon genau die Mitte zwischen Trubel und Action einer Messe, aber auch Spieltische und Spielrunden. Ob ich dieses Jahr hinfahren werde, wird sich jedoch erst noch entscheiden. Es ist ja auch noch Zeit. :)

Donnerstag, 1. März 2018

Buchveröffentlichung: Die Schicksalsbrecherin

"Wir können gar nichts mehr verhindern. Es hat bereits begonnen."

E-Book

Mein neues Werk Die Schicksalsbrecherin (hockebooks E-Book-Verlag) hat das Licht der Bücherwelt erblickt und freut sich über viele Leserinnen und Leser! Anfang Januar hatte ich eine Lesung in München im Rahmen des Drachenzirkels und im zweiten Teil der Lesung habe ich Die Schicksalsbrecherin vorgestellt:


Klappentext:
Die Zauberer der Halbelben im Reich der Qel’tar können ihre Zauberkraft für unterschiedlichste Zwecke verwenden, nur eines können sie nicht: die Magie zum Kampf einsetzen. Einem Forscher sind in dem totgeglaubten Bereich bahnbrechende Fortschritte gelungen, und nun wird nach diesem Instrument der Macht mit allen Mitteln gejagt. In der entlegenen Stadt Horant werden Gardekommandant Agram Praei, die Senatsvorsitzende Sirina Dworant, der Geheimagent Rigo und eine junge Frau ohne Erinnerung von dem Strudel der Geschehnisse mitgerissen – der schon bald lebensbedrohlich wird …

Bei Amazon könnt ihr einen "Blick ins Buch" werfen, und mal reinlesen. Es gibt es allerdings in allen gängigen Formaten und E-Book-Stores, d.h. ihr könnt es beim E-Book-Händler eures Vertrauens herunterladen. :)